Ein Homeoffice sollte nicht mit dem Kauf eines Schreibtisches beginnen, sondern mit einer durchdachten Planung. Wer Raumgröße, Ergonomie, Licht, Technik, Stauraum und Budget vorher prüft, vermeidet Fehlkäufe und schafft einen Arbeitsplatz, der langfristig zum eigenen Alltag passt. Diese Homeoffice-Checkliste führt dich Schritt für Schritt durch alle wichtigen Entscheidungen – vor dem Möbelkauf, einer Umgestaltung oder einem größeren Umbau.
Das Wichtigste vorab: Miss deinen verfügbaren Raum aus, definiere die tatsächliche Nutzung, prüfe die ergonomische Eignung, teste Licht und Geräuschbelastung, kläre die technischen Voraussetzungen und lege erst danach dein Budget und deine Einkaufsliste fest.
Homeoffice einrichten: Checkliste: Die 10 wichtigsten Prüfbereiche
| Prüfbereich | Wichtige Frage | Priorität |
|---|---|---|
| 1. Nutzung | Wie oft und wofür wird gearbeitet? | Sehr hoch |
| 2. Raum | Reichen Fläche, Bewegungsraum und Privatsphäre? | Sehr hoch |
| 3. Ergonomie | Passen Tisch, Stuhl und Bildschirm zusammen? | Sehr hoch |
| 4. Licht | Ist blendarmes Arbeiten zu jeder Nutzungszeit möglich? | Hoch |
| 5. Akustik | Kann konzentriert telefoniert und gearbeitet werden? | Hoch |
| 6. Technik | Sind Strom, Internet und Geräte geeignet? | Sehr hoch |
| 7. Sicherheit | Sind Kabel, Elektroinstallation und Daten geschützt? | Sehr hoch |
| 8. Ordnung | Gibt es Platz für Unterlagen und Arbeitsmittel? | Mittel |
| 9. Budget | Welche Kosten sind notwendig und welche optional? | Hoch |
| 10. Umsetzung | Ist die Reihenfolge der Anschaffungen sinnvoll? | Hoch |

1. Nutzung klären: Was muss das Homeoffice wirklich leisten?
Bevor du Möbel auswählst, solltest du die Arbeitsweise analysieren. Ein Arbeitsplatz für gelegentliche E-Mails stellt andere Anforderungen als ein Homeoffice für acht Stunden Bildschirmarbeit, vertrauliche Videokonferenzen oder mehrere Monitore.
Checkliste: Arbeitsanforderungen
- ☐ Ich weiß, an wie vielen Tagen pro Woche ich zu Hause arbeite.
- ☐ Ich kenne meine durchschnittliche tägliche Nutzungsdauer.
- ☐ Ich habe festgelegt, ob ich einen oder mehrere Bildschirme benötige.
- ☐ Ich weiß, wie häufig Telefonate und Videokonferenzen stattfinden.
- ☐ Ich habe geprüft, ob vertrauliche Gespräche geschützt möglich sind.
- ☐ Ich kenne meinen Bedarf an Papierunterlagen und Stauraum.
- ☐ Ich habe geklärt, ob weitere Personen den Arbeitsplatz nutzen.
- ☐ Ich habe die Arbeitsmittel und mögliche Arbeitgebervorgaben abgestimmt.
Entscheidungsregel: Je regelmäßiger und länger die Nutzung, desto wichtiger sind dauerhaft geeignete Möbel, eine stabile technische Ausstattung und eine möglichst störungsarme Arbeitsumgebung.
2. Raum und Stellfläche vor dem Kauf ausmessen
Ein Schreibtisch kann auf dem Papier passen und trotzdem im Alltag ungeeignet sein. Entscheidend ist nicht nur die Tischbreite, sondern auch der Platz zum Sitzen, Aufstehen, Öffnen von Schubladen und Bewegen im Raum.
Welche Maße solltest du aufnehmen?
- ☐ Raumlänge und Raumbreite
- ☐ Fensterposition, Brüstungshöhe und Öffnungsrichtung
- ☐ Türen, Türanschläge und Laufwege
- ☐ Heizkörper und andere feste Einbauten
- ☐ Steckdosen und Netzwerkanschlüsse
- ☐ Stellfläche für Tisch, Stuhl und Stauraum
- ☐ Bewegungsraum hinter und neben dem Arbeitsplatz
- ☐ Dachschrägen, Nischen oder andere Einschränkungen
Als erste Planungsvarianten lassen sich beispielsweise Schreibtische mit 120 × 60 cm, 140 × 70 cm oder 160 × 80 cm vergleichen. Diese Maße sind Orientierungsgrößen für die Möbelauswahl, keine pauschale Aussage zur normgerechten Arbeitsplatzausstattung. Welche Fläche geeignet ist, hängt von Arbeitsaufgabe, Geräten und den tatsächlichen Platzverhältnissen ab.
| Tischvariante | Geeigneter Planungsfall | Vor dem Kauf prüfen |
|---|---|---|
| 120 × 60 cm | Kompakter Arbeitsplatz | Bildschirmtiefe, Tastatur, Unterlagen |
| 140 × 70 cm | Allgemeine Bildschirmarbeit | Monitor, Zubehör, Bewegungsfläche |
| 160 × 80 cm | Mehr Arbeitsfläche | Raumgröße, Stellfläche, Laufwege |

3. Ergonomie prüfen: Tisch, Stuhl und Bildschirm aufeinander abstimmen
Ein ergonomischer Arbeitsplatz entsteht nicht durch ein einzelnes Produkt. Schreibtischhöhe, Sitzposition, Monitor, Tastatur und Maus müssen zusammenpassen. Besonders bei regelmäßiger Bildschirmarbeit sind Einstellmöglichkeiten und Haltungswechsel wichtig.
Die DGUV Information 215-410 zur Gestaltung von Bildschirm- und Büroarbeitsplätzen bietet hierzu eine fachliche Grundlage.
Ergonomie-Checkliste
- ☐ Der Bürostuhl lässt sich passend zur Körpergröße einstellen.
- ☐ Rücken und Füße können sinnvoll abgestützt werden.
- ☐ Unter dem Tisch ist ausreichend Beinraum vorhanden.
- ☐ Die Unterarme können entspannt arbeiten.
- ☐ Der Bildschirm lässt sich in Höhe und Abstand passend positionieren.
- ☐ Der Bildschirm steht möglichst direkt vor mir.
- ☐ Tastatur und Maus sind ohne dauerhaft ungünstige Armhaltung erreichbar.
- ☐ Bei längerem Laptop-Einsatz sind externe Eingabegeräte eingeplant.
- ☐ Ich kann meine Körperhaltung regelmäßig wechseln.
- ☐ Kurze Bewegungs- und Erholungspausen sind im Alltag vorgesehen.
Eine ausführliche Orientierung für die Arbeit zu Hause liefert außerdem der Check-up Homeoffice der DGUV.

4. Beleuchtung und Tageslicht richtig planen
Gutes Licht ist für konzentriertes Arbeiten entscheidend. Eine schöne Schreibtischleuchte allein genügt nicht, wenn sich Fenster im Monitor spiegeln oder die Arbeitsfläche abends zu dunkel bleibt.
Licht-Checkliste
- ☐ Der Bildschirm steht möglichst so, dass direkte Blendung vermieden wird.
- ☐ Fensterlicht verursacht keine störenden Spiegelungen.
- ☐ Sonnenschutz oder Verdunkelungsmöglichkeiten sind vorhanden.
- ☐ Die Arbeitsfläche ist auch im Winter ausreichend beleuchtet.
- ☐ Eine geeignete Schreibtischleuchte ergänzt die Raumbeleuchtung.
- ☐ Lichtquellen blenden nicht direkt in die Augen.
- ☐ Videokonferenzen sind ohne starkes Gegenlicht möglich.
Praxistest: Prüfe den geplanten Arbeitsplatz morgens, mittags und am späten Nachmittag. Gerade bei tief stehender Sonne können Probleme auftreten, die bei einer einzigen Besichtigung nicht sichtbar sind.

5. Akustik, Konzentration und Privatsphäre berücksichtigen
Auch ein optisch gut eingerichtetes Homeoffice kann ungeeignet sein, wenn Gespräche aus dem Nebenraum, Straßenlärm oder starker Nachhall die Konzentration beeinträchtigen. Vor einem Umbau sollte deshalb die tatsächliche Geräuschsituation geprüft werden.
Akustik-Checkliste
- ☐ Ich habe die wichtigsten Lärmquellen identifiziert.
- ☐ Ich weiß, ob geschlossene Türen ausreichend Ruhe schaffen.
- ☐ Telefonate sind ohne starke Hintergrundgeräusche möglich.
- ☐ Vertrauliche Gespräche können geschützt stattfinden.
- ☐ Teppiche, Vorhänge oder andere schallabsorbierende Elemente sind bei Bedarf geprüft.
- ☐ Ich unterscheide zwischen Nachhall im Raum und Lärmübertragung aus anderen Räumen.
- ☐ Größere Akustikmaßnahmen werden erst nach Analyse des Problems ausgewählt.
Wichtig: Akustikpaneele können den Nachhall im Raum verringern. Sie ersetzen jedoch nicht automatisch eine wirksame Schalldämmung gegen Geräusche aus Nachbarräumen oder von draußen.
Für die Gestaltung mit schallabsorbierenden Wandflächen kann die weiterführende RAUMION-Themenseite Akustikpaneele als Wandgestaltung als nächster Planungsschritt dienen.

6. Technik, Internet und Stromversorgung kontrollieren
Technische Probleme werden bei der Raumplanung häufig unterschätzt. Eine schwache WLAN-Verbindung, fehlende Steckdosen oder unpassende Anschlüsse können selbst einen guten Arbeitsplatz im Alltag erheblich einschränken.
Technik-Checkliste
- ☐ Die Internetverbindung ist am geplanten Arbeitsplatz stabil.
- ☐ Videokonferenzen funktionieren auch bei gleichzeitiger Internetnutzung im Haushalt.
- ☐ Ein LAN-Anschluss ist bei Bedarf möglich.
- ☐ Genügend geeignete Steckdosen sind vorhanden.
- ☐ Netzteile und Ladegeräte lassen sich sicher unterbringen.
- ☐ Monitor, Dockingstation und Laptop sind kompatibel.
- ☐ Headset, Webcam und Mikrofon erfüllen meine Anforderungen.
- ☐ Kabel liegen nicht in Laufwegen oder unter Stuhlrollen.
- ☐ Betriebliche Vorgaben für VPN, Geräte und Datensicherheit sind geklärt.
- ☐ Bildschirm und vertrauliche Unterlagen sind vor unbefugtem Einblick geschützt.
Vor einem Umbau: Plane zusätzliche Steckdosen oder Netzwerkanschlüsse, bevor Möbel fest eingebaut oder Wände geschlossen werden. Arbeiten an der festen Elektroinstallation gehören in die Hände qualifizierter Fachkräfte.

7. Stauraum und Ordnung dauerhaft planen
Ein funktionierendes Homeoffice benötigt klare Ablageorte. Ohne ein Ordnungssystem sammeln sich Papier, Ladegeräte und Arbeitsmaterialien schnell auf dem Schreibtisch. Das reduziert die nutzbare Arbeitsfläche und erschwert den Wechsel zwischen Arbeit und Freizeit.
- ☐ Häufig verwendete Gegenstände sind gut erreichbar.
- ☐ Dokumente haben feste Ablageorte.
- ☐ Vertrauliche Unterlagen können geschützt aufbewahrt werden.
- ☐ Ladegeräte und Zubehör haben einen festen Platz.
- ☐ Regale und Schränke blockieren keine Türen oder Laufwege.
- ☐ Der Schreibtisch lässt sich nach Arbeitsende schnell aufräumen.
Planungsregel: Stauraum sollte aus dem tatsächlichen Bedarf entstehen. Wer überwiegend digital arbeitet, benötigt meist weniger Papierablage als jemand mit umfangreichen physischen Unterlagen.
8. Budget und Kaufentscheidung systematisch vorbereiten
Die größte Kostenfalle besteht darin, einzelne Produkte zu kaufen, bevor das Gesamtkonzept feststeht. Ein hochwertiger Schreibtisch hilft wenig, wenn anschließend kein Budget für einen geeigneten Stuhl, Bildschirm oder die Beleuchtung übrig bleibt.
Kaufprioritäten festlegen
| Priorität | Anschaffung | Entscheidungsfrage |
|---|---|---|
| A – Notwendig | Geeigneter Tisch und Stuhl | Ist langfristig gesundes Arbeiten möglich? |
| A – Notwendig | Bildschirm und Eingabegeräte | Passt die Ausstattung zur Arbeitsdauer? |
| A – Notwendig | Strom und Internet | Funktioniert der Arbeitsplatz zuverlässig? |
| B – Wichtig | Beleuchtung und Sonnenschutz | Ist blendarmes Arbeiten möglich? |
| B – Wichtig | Stauraum und Kabelmanagement | Bleibt die Arbeitsfläche frei? |
| C – Optional | Dekoration und zusätzliche Komfortausstattung | Entsteht ein nachweisbarer Mehrwert? |
Die Prioritäten sind eine redaktionelle Entscheidungshilfe und müssen an die tatsächlichen Anforderungen angepasst werden. Bei häufigen Videokonferenzen kann beispielsweise ein geeignetes Headset zur notwendigen Grundausstattung gehören.
Einfaches Budgetbeispiel
Für eine erste Kalkulation kann ein frei gewähltes Gesamtbudget von 1.500 Euro in mehrere Kostenblöcke aufgeteilt werden. Die folgende Tabelle ist ein Planungsbeispiel, keine Marktpreisübersicht.
| Budgetposition | Planungsbetrag |
|---|---|
| Schreibtisch | 300 € |
| Bürostuhl | 400 € |
| Monitor und Zubehör | 350 € |
| Beleuchtung | 100 € |
| Stauraum und Kabelmanagement | 150 € |
| Reserve | 200 € |
| Gesamt | 1.500 € |
Vorhandene Geräte, Arbeitgeberleistungen, Lieferkosten und mögliche Umbauarbeiten können die tatsächlichen Ausgaben erheblich verändern. Erstelle deshalb zuerst eine Bestandsliste und kalkuliere anschließend nur die fehlenden Komponenten.

9. Vor dem Umbau: Was muss zusätzlich geprüft werden?
Wer einen bestehenden Raum zum Homeoffice umbaut, sollte über die Möblierung hinausdenken. Neue Trennwände, feste Einbauten, Elektroarbeiten oder Änderungen an Fenstern und Türen können zusätzliche Anforderungen auslösen.
- ☐ Ist der Raum für die vorgesehene Nutzung geeignet?
- ☐ Sind Belichtung, Lüftung und sommerlicher Wärmeschutz ausreichend?
- ☐ Müssen Strom- oder Netzwerkanschlüsse ergänzt werden?
- ☐ Werden tragende Bauteile oder feste Installationen verändert?
- ☐ Sind bei Mietobjekten erforderliche Zustimmungen geklärt?
- ☐ Müssen baurechtliche Anforderungen oder eine Nutzungsänderung geprüft werden?
- ☐ Sind Kosten für Handwerker, Material und Wiederherstellung berücksichtigt?
- ☐ Kann der Raum später auch anders genutzt werden?
Ob besondere baurechtliche Anforderungen entstehen, hängt von der konkreten Nutzung und dem Umbau ab. Ein gewöhnlicher häuslicher Schreibtisch ist nicht automatisch mit einem genehmigungspflichtigen Büro gleichzusetzen. Bei größeren Eingriffen oder einer gewerblichen Nutzung mit Publikumsverkehr ist eine individuelle Prüfung sinnvoll.
10. Die vollständige Homeoffice-Checkliste vor der Umsetzung
Gehe die folgenden Punkte vor der Bestellung noch einmal durch. Die Liste eignet sich auch als gemeinsame Grundlage, wenn mehrere Personen an der Planung beteiligt sind.
RAUMION – Kauf- und Umsetzungscheck
- ☐ Nutzung und Arbeitsdauer sind definiert.
- ☐ Der Raum wurde vollständig ausgemessen.
- ☐ Schreibtisch und Stuhl passen ergonomisch zusammen.
- ☐ Bildschirm, Tastatur und Maus sind sinnvoll angeordnet.
- ☐ Tageslicht und künstliche Beleuchtung wurden geprüft.
- ☐ Lärm und mögliche Ablenkungen wurden bewertet.
- ☐ Internet, Steckdosen und technische Anschlüsse sind geeignet.
- ☐ Kabel und elektrische Geräte lassen sich sicher nutzen.
- ☐ Vertrauliche Daten und Gespräche können geschützt werden.
- ☐ Der notwendige Stauraum wurde eingeplant.
- ☐ Vorhandene Möbel und Geräte wurden berücksichtigt.
- ☐ Das Gesamtbudget enthält eine Reserve.
- ☐ Notwendige Umbauarbeiten und Zustimmungen sind geklärt.
- ☐ Die Anschaffungen sind nach Priorität sortiert.
- ☐ Die spätere Nutzung und Anpassbarkeit wurden berücksichtigt.
Auswertung: Sind alle Punkte geklärt, kannst du die konkrete Produktauswahl beginnen. Sind einzelne Punkte offen, bearbeite zuerst diejenigen, die Raumaufteilung, Ergonomie, Sicherheit oder größere Kosten beeinflussen.
11. Die richtige Reihenfolge für Kauf und Umsetzung
- Bedarf analysieren: Nutzung, Arbeitsdauer und technische Anforderungen definieren.
- Raum prüfen: Maße, Fenster, Türen und Bewegungsflächen aufnehmen.
- Arbeitsplatz planen: Tisch, Stuhl und Bildschirm ergonomisch abstimmen.
- Umgebung bewerten: Licht, Akustik, Temperatur und Privatsphäre prüfen.
- Technik festlegen: Internet, Strom, Anschlüsse und Datensicherheit klären.
- Budget erstellen: Bestand berücksichtigen und Kosten priorisieren.
- Umbauten vorbereiten: Facharbeiten und notwendige Zustimmungen klären.
- Gezielt einkaufen: Erst notwendige Ausstattung, danach optionale Ergänzungen.
- Arbeitsplatz testen: Mehrere Arbeitstage unter realistischen Bedingungen nutzen.
- Nachjustieren: Ergonomie, Licht und Organisation bei Bedarf verbessern.
12. Typische Fehler beim Homeoffice einrichten vermeiden
| Häufiger Fehler | Bessere Entscheidung |
|---|---|
| Möbel vor dem Ausmessen kaufen | Raum und Bewegungsflächen zuerst prüfen |
| Nur auf die Optik achten | Ergonomie und Nutzung priorisieren |
| Blendung ignorieren | Licht zu mehreren Tageszeiten testen |
| Akustikpaneele als vollständige Schalldämmung betrachten | Nachhall und Lärmübertragung unterscheiden |
| Zu wenig Steckdosen vorsehen | Technikbedarf vor Umbau klären |
| Gesamtbudget ohne Reserve planen | Zusatzkosten berücksichtigen |
| Alles gleichzeitig kaufen | Nach Bedarf und Priorität beschaffen |
13. Fazit: Erst prüfen, dann kaufen
Ein gutes Homeoffice muss weder groß noch besonders teuer sein. Entscheidend ist, dass der Arbeitsplatz zur tatsächlichen Nutzung passt. Wer vor dem Kauf Raum, Ergonomie, Licht, Akustik, Technik und Budget prüft, reduziert das Risiko unnötiger Anschaffungen und schafft eine belastbare Grundlage für konzentriertes Arbeiten.
Die wichtigste Reihenfolge lautet: Bedarf verstehen, Raum prüfen, Arbeitsplatz planen, Kosten kalkulieren und erst danach kaufen.

Häufig gestellte Fragen zum Homeoffice einrichten
Was sollte ich vor dem Einrichten eines Homeoffice prüfen?
Prüfe zuerst die Nutzung, Raumgröße, Ergonomie, Beleuchtung, Akustik, Stromversorgung, Internetverbindung, Datensicherheit und das verfügbare Budget. Erst danach solltest du Möbel und Technik auswählen.
Wie groß sollte ein Homeoffice-Schreibtisch sein?
Die geeignete Größe hängt von Arbeitsaufgabe und Ausstattung ab. Für eine erste Planung können Tischflächen von 120 × 60 cm, 140 × 70 cm oder 160 × 80 cm verglichen werden. Wichtig sind ausreichend Arbeitsfläche, passende Bildschirmposition und Bewegungsraum.
Was ist bei der Ergonomie im Homeoffice besonders wichtig?
Tisch, Bürostuhl, Bildschirm und Eingabegeräte sollten aufeinander abgestimmt sein. Eine geeignete Sitzposition, individuell einstellbare Arbeitsmittel, regelmäßige Haltungswechsel und Bewegungspausen sind besonders wichtig.
Kann ich mein Homeoffice im Wohnzimmer einrichten?
Ja. Voraussetzung ist, dass ausreichend Stellfläche vorhanden ist und Beleuchtung, Ergonomie, Lärm und Privatsphäre zur geplanten Nutzung passen. Bei regelmäßiger Bildschirmarbeit sollte die Ausstattung nicht dauerhaft auf ungeeignete Esszimmermöbel beschränkt bleiben.
Welche Anschaffungen haben beim Homeoffice Priorität?
Zuerst sollten die notwendige Arbeitsfläche, ein geeigneter Bürostuhl, Bildschirm und Eingabegeräte sowie Strom und Internet gesichert sein. Danach folgen je nach Bedarf Beleuchtung, Stauraum, Akustik und zusätzliche Komfortausstattung.
Brauche ich für ein Homeoffice einen höhenverstellbaren Schreibtisch?
Ein höhenverstellbarer Schreibtisch kann Haltungswechsel erleichtern, ist aber nicht für jede private Nutzung zwingend erforderlich. Entscheidend ist, dass die Arbeitshöhe ergonomisch passt und ausreichend Bewegung möglich ist.
Was muss ich vor einem Homeoffice-Umbau beachten?
Vor größeren Umbauten sollten Raumgeometrie, Elektroinstallation, Netzwerkanschlüsse, Belichtung, Lüftung, bauliche Eingriffe und gegebenenfalls erforderliche Zustimmungen oder Genehmigungen geprüft werden.
Wie vermeide ich Fehlkäufe beim Homeoffice?
Erstelle zuerst eine Bestandsaufnahme, miss den Raum aus, definiere deine Anforderungen und priorisiere die Anschaffungen. Vergleiche Produkte erst, wenn Maße, Ergonomie, Technik und Gesamtbudget feststehen.










