Haus vor Herbststurm schützen: Checkliste für Haus und Garten
Ein Herbststurm trifft selten nur einen einzelnen Bereich des Grundstücks. Wind belastet Dach, Fenster, Türen und Anbauten. Gleichzeitig können Gartenmöbel, Sonnenschirme, Mülltonnen, Pflanzkübel, Spielgeräte oder lose Abdeckungen umkippen, verrutschen oder selbst zum Risiko werden. Kommt kräftiger Regen hinzu, werden Dachrinnen, Fallrohre, Hofabläufe und Lichtschächte zusätzlich gefordert.
Wer sein Haus vor einem Herbststurm schützen möchte, sollte deshalb nicht erst kurz vor der ersten starken Böe hektisch einzelne Gegenstände einsammeln. Besser ist ein wiederholbarer Ablauf aus Gebäudecheck, Außenbereich, Entwässerung, Wetterwarnung und kontrollierter Nachprüfung.
Kurzantwort: Wie schützt man Haus und Garten vor einem Herbststurm?
Schließe Fenster, Dachfenster, Türen, Tore und Garage vollständig. Bringe Markisen, Raffstores, Sonnensegel und andere windempfindliche Systeme rechtzeitig in die vom Hersteller vorgesehene Sturmstellung. Räume lose Gegenstände ein, sichere Gartenmöbel, Fahrräder, Mülltonnen und Pflanzgefäße, kontrolliere Bäume sowie sichtbare Schwachstellen an Dach, Fassade und Anbauten und halte Dachrinnen und Abläufe frei. Sobald der Sturm begonnen hat, gehören Arbeiten auf Leitern, Dächern, an Bäumen oder im ungeschützten Außenbereich beendet. Verfolge amtliche Warnungen und dokumentiere mögliche Schäden nach dem Ereignis, bevor du aufräumst.
Das Wichtigste in Kürze
- Warnungen früh verfolgen: Prüfe die amtliche Wetterwarnung für deinen Ort und nicht nur eine allgemeine Wetter-App.
- Lose Gegenstände zuerst: Alles, was kippen, rollen, flattern oder wegfliegen kann, erhält Vorrang.
- Windangriffsflächen reduzieren: Markisen, Sonnensegel, Raffstores und ähnliche Systeme rechtzeitig einfahren oder nach Herstellervorgabe sichern.
- Gebäude nur sicher kontrollieren: Dach, Kamin, PV-Anlage und hohe Fassadenbereiche werden vom Boden aus geprüft; Arbeiten in Höhe gehören nicht in die unmittelbare Sturmvorbereitung.
- Entwässerung freihalten: Dachrinnen, Fallrohre, Bodenabläufe und Lichtschächte vor dem Sturm kontrollieren – aber nicht mehr während stärkerer Böen.
- Im Sturm nicht nachbessern: Ist das Unwetter da, bleibt der Außenbereich tabu. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt bei Unwetterwarnung, möglichst zu Hause zu bleiben.
- Nach dem Sturm erst dokumentieren: Schäden fotografieren oder filmen, Gefahrenstellen absichern und das weitere Vorgehen mit dem Versicherer abstimmen.
Warum Herbststürme Haus und Garten als Gesamtsystem treffen
Windschäden entstehen nicht nur dort, wo der Wind direkt auf eine große Fläche trifft. Kritisch sind vor allem Übergänge und bewegliche Bauteile: Dachränder, Verkleidungen, Vordächer, Markisen, Tore, Sichtschutzelemente, leichte Gartenhäuser, Gewächshäuser, lose Abdeckungen oder große Pflanzen in hohen Kübeln.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe weist ausdrücklich auf sturmgefährdete Bäume in Hausnähe, Markisen, Überdachungen und bewegliche Gegenstände wie Gartenmöbel, Sonnenschirme und Fahrräder hin. Auch nachträglich montierte Elemente am Gebäude müssen dauerhaft sicher befestigt sein.
Hinzu kommt ein zweiter Mechanismus: Sturm und Regen verstärken sich gegenseitig. Eine verstopfte Dachrinne ist bei trockenem Wind zunächst kein großes Problem. Kommt Starkregen hinzu, kann Wasser überlaufen, an Fassade und Sockel gelangen oder sich vor Lichtschächten und Abläufen stauen. Deshalb gehört die Entwässerung in denselben Sturmcheck wie Dach und Garten.
Der RAUMION-5-Zonen-Herbststurmcheck
Statt das Grundstück ungeordnet abzulaufen, wird es in fünf Zonen geprüft. So lassen sich Risiken priorisieren und dieselbe Routine vor jedem stärkeren Sturm wiederholen.
| Zone | Was wird geprüft? | Typisches Risiko | Priorität |
|---|---|---|---|
| 1. Gebäudehülle | Dach, Fassade, Fenster, Türen, Garage, Dachaufbauten, PV | lose Bauteile, Schlagregen, Folgeschäden | sehr hoch |
| 2. Anbauten & Sonnenschutz | Markisen, Raffstores, Sonnensegel, Vordächer, Pergola, Überdachung, Tore | große Windangriffsfläche, Ausreißen, Verformung | sehr hoch |
| 3. Terrasse & Garten | Möbel, Schirme, Grill, Kübel, Mülltonnen, Fahrräder, Spielgeräte, Dekoration | Umkippen, Wegfliegen, Geschosswirkung | sehr hoch |
| 4. Bäume & Entwässerung | Bäume, Äste, Dachrinne, Fallrohr, Hofablauf, Lichtschacht | Astbruch, Umsturz, Rückstau, Wassereintritt | hoch |
| 5. Warnung & Organisation | DWD-Warnung, Stromausfallvorsorge, Fahrzeuge, Dokumentation, Notfallkontakte | zu spätes Handeln, unnötige Außenwege, fehlende Nachweise | hoch |
Zone 1: Gebäudehülle vor Sturm kontrollieren
Dach nur vom sicheren Standort aus prüfen
Das Dach ist eine der wichtigsten Schutzflächen des Hauses. Prüfe es deshalb regelmäßig, aber ohne dafür unmittelbar vor einem Sturm auf das Dach zu steigen.
Achte vom Boden, aus einem sicheren Fenster oder mit einem Fernglas auf:
- sichtbar verschobene oder fehlende Dachziegel,
- auffällige Dachrand- und Ortgangbereiche,
- lose Bleche oder Abdeckungen,
- beschädigte Dachfenster oder Abdeckrahmen,
- auffällige Kamin- oder Schornsteinabdeckungen,
- lockere Antennen oder andere Dachaufbauten,
- ungewöhnlich bewegliche oder sichtbar beschädigte Teile an PV- oder Solaranlagen.
Wichtig: Eine Sichtprüfung ersetzt keine fachliche Bewertung. Bei losen Dachbauteilen, auffälligen Befestigungen oder Schäden an PV-, Solar- und Antennenanlagen sollte ein geeigneter Fachbetrieb prüfen. Das BBK empfiehlt bei der baulichen Sturmvorsorge ausdrücklich, Dachhaut und Dachkonstruktion sowie sturmgefährdete Anbauten dauerhaft fachgerecht zu sichern.
Fenster, Dachfenster und Türen vollständig schließen
Vor dem Sturm sollten alle Fenster, Dachfenster, Terrassen- und Balkontüren vollständig geschlossen sein. Ein gekipptes Fenster ist keine sichere Sturmstellung. Prüfe auch selten genutzte Bereiche wie Keller, Garage, Dachboden, Nebeneingang, Gartenhaus oder Werkstatt.
Kontrolliere zusätzlich:
- Tür- und Fenstergriffe,
- sichtbar lockere Beschläge,
- Dichtungen und Anschlussfugen,
- Garagentor und Seitentür,
- Fensterläden und deren Verriegelung,
- Dachflächenfenster und automatische Schließfunktionen.
Rollläden, Raffstores und Markisen nicht pauschal behandeln
Außenliegender Sonnenschutz reagiert je nach Bauart unterschiedlich auf Wind. Markisen und Außenraffstores werden bei Starkwind in der Regel eingefahren; bei motorisierten Anlagen kann eine Wind- oder Wettersteuerung diese Schutzfunktion übernehmen. Für Rollläden, Fensterläden, Screens und Pergolasysteme gelten die Herstellerangaben des konkreten Systems.
Die wichtigste Regel lautet deshalb:
Bringe jedes windempfindliche System rechtzeitig in die vom Hersteller vorgesehene Sturmstellung – bevor die Böen einsetzen.
Halte Bedienungsanleitung, Fernbedienung oder manuelle Notbedienung auffindbar. Ein Sonnenschutz, der erst während des Sturms eingefahren werden soll, ist organisatorisch schlecht vorbereitet.
PV-Anlage, Antennen und Außenbauteile
Photovoltaikmodule, Solarkollektoren, Satellitenschüsseln, Kameras, Außenleuchten und andere nachträglich montierte Bauteile werden nicht kurz vor dem Sturm improvisiert nachgeschraubt. Prüfe nur aus sicherer Entfernung auf sichtbare Auffälligkeiten. Wenn sich Halterungen bewegen, Bauteile klappern oder Schäden erkennbar sind, ist eine fachliche Kontrolle sinnvoll.
Zone 2: Anbauten, Überdachungen und Windangriffsflächen sichern
Je größer eine Fläche ist, die Wind aufnehmen kann, desto wichtiger ist ihre sichere Betriebsstellung. Typische Kandidaten sind:
- Markisen,
- Sonnensegel,
- Textildächer und Pavillons,
- Pergola-Seitenwände und Screens,
- Terrassenüberdachungen,
- Vordächer,
- Carports,
- Gewächshäuser,
- leichte Gartenhäuser,
- Sichtschutzwände,
- Tore und Zaunelemente.
Prüfe bei festen Konstruktionen nicht nur die Fläche, sondern die Verbindungspunkte: Pfosten, Fußplatten, Wandanschlüsse, Schraubverbindungen, Scharniere, Riegel, Verriegelungen und Dachplatten.
Bei textilen oder beweglichen Systemen gilt: nicht auf Improvisation setzen. Ein lose befestigtes Tuch oder eine halb geschlossene Seitenwand kann mehr Windangriffsfläche erzeugen als eine korrekt eingefahrene Konstruktion.
Zone 3: Terrasse und Garten sturmfest machen
Im Außenbereich ist die einfachste Regel oft die wirksamste:
Was nicht fest mit Gebäude oder Boden verbunden ist, wird vor dem Sturm entweder eingelagert oder gezielt gesichert.
Gartenmöbel
Leichte Stühle, Beistelltische, Hocker und mobile Loungemodule gehören nach Möglichkeit in Garage, Keller, Gartenhaus oder einen anderen geeigneten geschützten Raum. Große Möbel, die draußen bleiben müssen, werden nur mit einer Lösung gesichert, die für das konkrete Möbel und den Standort vorgesehen ist.
Eine lose Abdeckplane ist kein Sturmschutz. Wenn Wind unter die Plane greifen kann, entsteht zusätzliche Angriffsfläche. Verwende Abdeckungen deshalb nur entsprechend ihrer Herstellerangaben und kontrolliere Befestigung und Wasserablauf.
Sonnenschirme und Sonnensegel
Einen Sonnenschirm bei Sturm nur zu schließen und im Schirmständer stehen zu lassen, ist keine verlässliche Strategie. Baue ihn – soweit vorgesehen – ab und lagere ihn geschützt. Sonnensegel werden rechtzeitig demontiert oder in die vorgesehene sichere Position gebracht.
Pflanzkübel
Große Kübel können trotz ihres Gewichts kippen, besonders wenn hohe Pflanzen wie ein Hebel wirken. Prüfe:
- steht der Kübel eben,
- ist die Pflanze sehr hoch oder einseitig gewachsen,
- steht der Kübel an einer exponierten Gebäudeecke,
- kann er eine Tür oder einen Fluchtweg blockieren,
- kann er beim Umkippen Glasflächen, Fahrzeuge oder Menschen treffen?
Kleinere Töpfe werden eingelagert. Große Gefäße werden – sofern möglich und pflanzenverträglich – in eine windgeschütztere Position gebracht. Improvisierte Befestigungen dürfen keine neuen Stolper- oder Quetschstellen erzeugen.

Mülltonnen, Fahrräder, Spielzeug und Gartengeräte
Besonders häufig übersehen werden alltägliche Gegenstände:
- Müll- und Wertstofftonnen,
- Fahrräder und Kinderroller,
- Gießkannen und Eimer,
- mobile Hochbeete und Pflanzgestelle,
- Gartenschläuche und Schlauchwagen,
- Werkzeuge,
- Spielzeug,
- Fußmatten,
- Dekorationen,
- leichte Rankgitter,
- Abdeckhauben,
- leere Pflanzgefäße.
Räume diese Gegenstände nicht nur „an die Hauswand“, wenn sie dort weiterhin frei vom Wind erfasst werden können. Ein geschlossener, geeigneter Lagerbereich ist deutlich verlässlicher.
Grill und Outdoor-Küche
Ein Grill wird nur vollständig abgekühlt bewegt oder eingelagert. Schließe Brennstoff- und Gasversorgung nach den Vorgaben des Herstellers und beachte die dafür geltenden Lagerregeln. Heiße Geräte werden nicht unmittelbar vor dem Sturm in geschlossene Räume getragen.
Trampolin, Spielgeräte und mobile Sportgeräte
Ein Trampolin besitzt eine sehr große Windangriffsfläche. Folge deshalb der Herstelleranleitung zur Sturmsicherung beziehungsweise Demontage. Gleiches gilt für mobile Tore, Basketballständer, Spielzelte und vergleichbare Geräte.
Zone 4: Bäume, Dachrinnen und Entwässerung prüfen
Bäume in Hausnähe nicht erst beim Sturm beurteilen
Bäume gehören zu den wichtigsten langfristigen Prüfpunkten. Das BBK weist darauf hin, dass Bäume bei Sturm umstürzen oder größere Äste Gebäude beschädigen können.
Eine einfache Sichtkontrolle kann Hinweise liefern, zum Beispiel:
- abgestorbene oder bereits gebrochene Äste,
- auffällige Risse in starken Ästen oder Stammteilen,
- sichtbar gelockerte Äste nach einem früheren Ereignis,
- starke Schieflage oder erkennbare Veränderungen,
- Beschädigungen im Wurzelbereich,
- Äste mit direktem Kontakt zu Dach, Fassade oder Leitungen.
Diese Merkmale sind keine verlässliche Eigendiagnose der Standsicherheit. Bei großen Bäumen, unklaren Schäden oder unmittelbarer Nähe zu Haus, Straße und Nachbargrundstück sollte eine fachkundige Baumpflege beziehungsweise Baumkontrolle erfolgen – und zwar rechtzeitig, nicht erst Stunden vor dem Sturm.

Dachrinne und Fallrohr
Herbstlaub, kleine Äste und Samenstände können Dachrinnen und Einläufe verstopfen. Vor einer angekündigten Sturm- und Regenlage sollten die Entwässerungswege deshalb frei sein.
Prüfe:
- ist die Dachrinne sichtbar frei,
- sind Fallrohre nicht offensichtlich verstopft,
- sitzt die Dachrinne fest,
- gibt es lockere Rohrschellen,
- läuft Wasser am Sockel gezielt vom Gebäude weg,
- sind Regenwassereinläufe und Rinnen frei?
Sicherheitsgrenze: Eine Dachrinne wird nicht mehr gereinigt, wenn bereits stärkere Böen einsetzen oder die Leiter nicht sicher verwendet werden kann. Der richtige Zeitpunkt liegt vor der Wetterverschlechterung.
Bodenabläufe, Lichtschächte und Kellerabgänge
Ein Herbststurm kann mit Starkregen zusammenfallen. Entferne deshalb Laub und groben Schmutz von:
- Hof- und Terrassenabläufen,
- Entwässerungsrinnen,
- Lichtschächten,
- Kellerabgängen,
- Garagenrinnen,
- Notüberläufen, soweit vorhanden und zugänglich.
Vorhandene Rückstauschutz-, Pumpen- oder Hebeanlagen werden nach Wartungsplan und Herstellerangaben geprüft. Bei wiederkehrenden Starkregenproblemen sollte die Entwässerung nicht erst beim nächsten Sturm improvisiert, sondern baulich und fachlich bewertet werden.

Zone 5: Warnungen, Stromausfallvorsorge und Organisation
Amtliche Warnungen statt Wettergefühl
Der Deutsche Wetterdienst unterscheidet vier Warnstufen von Wetterwarnung bis extremer Unwetterwarnung. Für Hausbesitzer ist jedoch weniger die Farbe allein entscheidend als die konkrete Warnung für den eigenen Ort, der erwartete Zeitraum und die örtliche Exposition.
Prüfe vor der Sturmperiode die aktuellen amtlichen Warnungen des Deutschen Wetterdienstes. Das BBK empfiehlt zusätzlich die Warn-App NINA und rät bei einer Unwetterwarnung, möglichst zu Hause zu bleiben.

RAUMION-Trigger-Matrix: Was wann erledigt wird
Die folgende Matrix ist eine RAUMION-Arbeitshilfe. Sie übersetzt Wetterinformation in einen klaren Ablauf; die amtliche Warnung und örtliche Behördenhinweise haben immer Vorrang.
| Zeitfenster | Sinnvolle Aufgaben | Nicht mehr sinnvoll |
|---|---|---|
| Saisoncheck vor der Sturmsaison | Dach/Fassade visuell prüfen, Bäume fachlich klären, Befestigungen warten, Lagerplatz schaffen, Versicherungsdaten und Notfallkontakte ordnen | auf eine konkrete Warnung warten |
| 24–48 Stunden vorher | lose Gegenstände einlagern, Sonnenschutz prüfen, Dachrinne/Abläufe freimachen, Fahrzeuge umstellen, Akkus/Powerbanks laden | größere DIY-Umbauten beginnen |
| 2–12 Stunden vorher | Fenster/Türen/Garage schließen, Markise/Raffstore in Sturmstellung, Schirme/Sonnensegel verstauen, Mülltonnen/Fahrräder sichern, letzter Rundgang | Baumarbeiten, Dacharbeiten, riskante Leiterarbeiten |
| Sturm läuft | im geschützten Gebäude bleiben, Warnungen verfolgen, Abstand zu gefährdeten Glasflächen halten, nur sichere Innenmaßnahmen | Gegenstände draußen retten, aufs Dach steigen, Bäume oder lose Bauteile anfassen |
| Nach dem Sturm | Warnlage abwarten, Gefahrenstellen erkennen, Schäden dokumentieren, Folgeschäden soweit sicher mindern, Versicherung/Fachbetrieb kontaktieren | instabile Bereiche ungesichert betreten, Schäden vorschnell entsorgen |
Stromausfall mitdenken
Stürme können lokal auch die Stromversorgung beeinträchtigen, etwa wenn Bäume oder Äste Leitungen beschädigen. Das BBK empfiehlt eine grundlegende Stromausfallvorsorge.
Für den kurzen Sturmcheck genügen als Mindestorganisation:
- Smartphones und Powerbanks laden,
- Taschenlampen griffbereit halten,
- Ersatzbatterien prüfen,
- wichtige Telefonnummern verfügbar halten,
- automatische Tore oder Rollläden auf manuelle Bedienmöglichkeit prüfen,
- notwendige Haustechnik kennen: Heizung, Pumpen, Kühlschrank/Gefrierschrank, Router, Alarm- und Smart-Home-Systeme.
Fahrzeuge sinnvoll abstellen
Wenn möglich, stelle Fahrzeuge geschützt ab. Vermeide Plätze direkt unter offensichtlich geschädigten Bäumen, in unmittelbarer Nähe loser Bauteile oder an Bereichen, an denen Dachziegel, Äste oder Gegenstände auf das Fahrzeug fallen könnten.
Die komplette Checkliste: Haus vor Herbststurm schützen
Gebäude
- □ amtliche Wetterwarnung für den eigenen Ort geprüft
- □ Dach vom sicheren Standort aus auf sichtbare Schäden kontrolliert
- □ Dachfenster geschlossen
- □ Fenster vollständig geschlossen
- □ Terrassen- und Balkontüren geschlossen
- □ Keller- und Nebeneingänge geschlossen
- □ Garagentor geschlossen und verriegelt
- □ auffällige Fassaden- oder Dachbauteile fachlich geklärt
- □ PV-/Solar-/Antennenanlage nur visuell auf Auffälligkeiten geprüft
Sonnenschutz und Anbauten
- □ Markise eingefahren
- □ Raffstores/Screens in Hersteller-Sturmstellung
- □ Sonnensegel demontiert oder nach Hersteller gesichert
- □ Pergola-/Überdachungssystem nach Anleitung vorbereitet
- □ Tore, Zaunelemente und Sichtschutz auf festen Sitz geprüft
- □ Gewächshaus und Gartenhaus vollständig geschlossen
Terrasse und Garten
- □ leichte Gartenmöbel eingelagert
- □ Sonnenschirm abgebaut und geschützt gelagert
- □ Kissen, Decken und Textilien verstaut
- □ kleine Pflanzgefäße eingelagert
- □ große Kübel auf sicheren Stand geprüft
- □ Mülltonnen windgeschützt gesichert
- □ Fahrräder, Roller und Spielzeug eingelagert
- □ Gartengeräte und lose Baumaterialien weggeräumt
- □ lose Planen und Abdeckungen entfernt oder korrekt befestigt
- □ Trampolin/Spielgeräte nach Hersteller gesichert
- □ Grill vollständig abgekühlt und sicher vorbereitet
Bäume und Wasser
- □ Bäume auf sichtbare Schäden kontrolliert
- □ bekannte Baumrisiken vorab fachlich geklärt
- □ Dachrinne vor Beginn der Böen kontrolliert
- □ Fallrohre sichtbar frei
- □ Hof- und Terrassenabläufe frei
- □ Lichtschächte von Laub befreit
- □ Kellerabgang und Garagenrinne frei
- □ vorhandene Pumpe/Rückstausicherung betriebsbereit
Organisation
- □ Smartphones geladen
- □ Powerbanks geladen
- □ Taschenlampen griffbereit
- □ Notfall- und Versicherungsdaten auffindbar
- □ Fahrzeuge möglichst geschützt abgestellt
- □ Haustiere rechtzeitig ins Haus geholt
- □ letzter Außenrundgang beendet, bevor stärkere Böen einsetzen
Welche Aufgaben kannst du selbst erledigen – und wann braucht es einen Fachbetrieb?
| Aufgabe | Selbst möglich? | Wann Fachhilfe sinnvoll ist |
|---|---|---|
| Gartenmöbel, Tonnen, Schirme einlagern | ja | normalerweise nicht nötig |
| Fenster, Türen und Tore schließen | ja | bei defekten Beschlägen oder Verriegelungen |
| Dach vom Boden kontrollieren | ja | bei sichtbaren Schäden, losen Ziegeln, undichten Anschlüssen |
| Dachreparatur | nein | Dachdecker/Fachbetrieb |
| PV-Befestigung beurteilen oder nacharbeiten | nein | Solar-/Dach-Fachbetrieb |
| großen Baum auf Standsicherheit beurteilen | nur Sichtkontrolle | bei Auffälligkeiten fachkundige Baumkontrolle/Baumpflege |
| Dachrinne reinigen | nur bei sicherem Zugang und ruhigem Wetter | bei großer Höhe, unsicherem Zugang oder beschädigter Rinne |
| Markisen-/Pergolabefestigung reparieren | kleine Bedien-/Wartungsschritte nach Anleitung | bei Wandankern, Tragkonstruktion, Motorik oder Verformung |
| elektrische Außenanlage reparieren | nein | Elektrofachkraft |

Sieben häufige Fehler vor einem Herbststurm
1. Erst handeln, wenn es schon stark windet
Der größte organisatorische Fehler ist zu spätes Handeln. Sobald Böen Gegenstände bewegen oder eine Leiter unsicher machen, ist der Zeitpunkt für Außenarbeiten vorbei.
2. Sonnenschirm nur zuklappen
Ein geschlossener Schirm bleibt ein hoher Gegenstand mit Windangriffsfläche. Sicherer ist die vorgesehene Lager- oder Sturmposition.
3. Alles nur an die Hauswand stellen
Eine Hauswand ist nicht automatisch ein geschützter Lagerplatz. Wind kann an Ecken beschleunigen und Gegenstände seitlich erfassen.
4. Abdeckplanen als Sturmsicherung verstehen
Lose oder schlecht befestigte Planen können flattern, reißen und zusätzliche Windlast erzeugen. Sie ersetzen keine geeignete Lagerung.
5. Dach und Dachrinne noch schnell mit Leiter prüfen
Wenn die Wetterlage bereits kippt, ist die Leiter keine sinnvolle Option. Plane diesen Check früher oder beauftrage einen Fachbetrieb.
6. Nur den Wind betrachten
Herbststürme bringen häufig Regen mit. Abläufe, Rinnen, Lichtschächte und Kellerabgänge gehören deshalb in denselben Kontrollgang.
7. Nach dem Sturm sofort aufräumen
Erst prüfen, dann dokumentieren, dann sichern. Lose Dachziegel, beschädigte Bäume, Glasscherben, elektrische Schäden oder instabile Bauteile können auch nach dem Sturm gefährlich bleiben.
Was tun, wenn der Sturm bereits begonnen hat?
Ist der Sturm da, verändert sich das Ziel. Jetzt geht es nicht mehr darum, das Grundstück perfekt aufzuräumen. Jetzt geht es darum, Menschen zu schützen.
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe rät bei Unwetter dazu, sich nicht im Freien aufzuhalten und gefährdete Bereiche wie Wälder zu meiden.
Während des Sturms:
- bleib möglichst im geschützten Gebäude,
- halte Kinder und Haustiere im Haus,
- verfolge amtliche Warnungen,
- halte Abstand zu offensichtlich gefährdeten großen Glasflächen, wenn außen Gegenstände herumfliegen,
- betrete keine Dächer, Gerüste, Leitern oder Bäume,
- versuche nicht, wegfliegende Gegenstände einzufangen,
- öffne keine Tore oder großen Türen unnötig,
- befolge örtliche Hinweise von Feuerwehr, Polizei und Behörden.
Nach dem Herbststurm: erst Sicherheit, dann Schadenaufnahme
Wenn die Warnlage beendet ist, gehe nicht automatisch davon aus, dass alle Gefahren vorbei sind. Das BBK weist darauf hin, dass beschädigte Gebäude, Dächer und Bäume auch nach dem Ereignis gefährlich bleiben können.
1. Gefahrenlage prüfen
Halte Abstand zu:
- losen Dachziegeln und Fassadenteilen,
- herabhängenden Ästen,
- sichtbar schiefen oder beschädigten Bäumen,
- gebrochenem Glas,
- beschädigten Stromleitungen oder elektrischen Außenanlagen,
- instabilen Vordächern, Carports oder Gartenhäusern.
Ist ein Gebäude stark beschädigt, sollte es nicht ohne fachliche Freigabe betreten werden.
2. Schäden fotografieren und filmen
Dokumentiere den Zustand möglichst vor umfangreichen Aufräumarbeiten:
- Übersichtsfotos,
- Detailfotos,
- Video der betroffenen Bereiche,
- Datum und ungefähre Uhrzeit,
- beschädigte Gegenstände,
- bereits durchgeführte Sicherungsmaßnahmen.
Die Verbraucherzentrale empfiehlt, Schäden detailliert zu dokumentieren, den Versicherer zeitnah zu informieren und beschädigte Gegenstände nicht vorschnell zu entsorgen.
3. Folgeschäden soweit sicher mindern
Wenn gefahrlos möglich, begrenze weitere Schäden – beispielsweise durch eine sichere provisorische Abdeckung oder das Entfernen von Wasser. Bei Dach, Elektrik, größeren Baumteilen oder statisch relevanten Schäden gehört die Sicherung in professionelle Hände.
4. Versicherung kontaktieren
Bei Schäden am Gebäude kann die Wohngebäudeversicherung relevant sein, bei beweglichem Hausrat die Hausratversicherung. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass Sturmschäden in üblichen Versicherungsbedingungen ab Windstärke 8 eine Rolle spielen; maßgeblich bleibt jedoch immer der konkrete Vertrag. Starkregen-, Rückstau- und Überschwemmungsschäden können einen zusätzlichen Elementarschutz erfordern.

Weiterführend: Verbraucherzentrale: Regen, Hagel, Sturm und Gewitter – welche Versicherung zuständig sein kann.
Der RAUMION-Sturmordner: einmal anlegen, bei jeder Warnung Zeit sparen
Sturmvorsorge wird deutlich leichter, wenn wichtige Informationen nicht jedes Mal neu gesucht werden. Lege digital oder auf Papier einen kleinen Sturmordner an.
Empfohlener Inhalt:
- Fotos des Hauses und der wichtigsten Außenbereiche im Normalzustand,
- Versicherungsschein und Schaden-Hotline,
- Kontaktdaten Dachdecker, Elektriker, Baumfachbetrieb und Hausverwaltung, soweit relevant,
- Bedienungsanleitungen von Markise, Raffstore, Pergola, Tor und Dachfenster,
- Hinweise zur manuellen Bedienung bei Stromausfall,
- Standorte von Taschenlampen und Powerbanks,
- Liste der Gegenstände, die bei Sturm eingelagert werden,
- fester Lagerort für Schirm, Kissen, leichte Möbel und Gartengeräte,
- Foto des sturmfertigen Zielzustands als Referenz.
Damit wird aus einer Wetterwarnung kein improvisiertes Projekt. Du arbeitest eine bekannte Routine ab und kannst den Außenbereich rechtzeitig verlassen.
RAUMION-Schnellcheck in 15 Minuten
Wenn wenig Zeit bleibt und keine Reparatur mehr sicher möglich ist, priorisiere diese Punkte:
- Amtliche Warnung und Zeitfenster prüfen.
- Fenster, Dachfenster, Türen und Garage schließen.
- Markise, Raffstore, Screen und Sonnenschutz in sichere Stellung bringen.
- Sonnenschirm, Kissen und kleine Gartenmöbel einlagern.
- Mülltonnen, Fahrräder, Spielzeug und Gartengeräte sichern.
- Lose Töpfe, Deko und Abdeckungen entfernen.
- Gartenhaus und Gewächshaus schließen.
- Hofabläufe, Lichtschächte und erreichbare Rinneneinläufe freimachen.
- Fahrzeug aus dem Gefahrenbereich stellen.
- Smartphones und Powerbank laden.
- Haustiere ins Haus holen.
- Versicherungs- und Notfallkontakte griffbereit legen.
- Letzten Rundgang machen.
- Außenbereich verlassen.
- Warnungen weiter verfolgen.
Externe Fachquellen
- Deutscher Wetterdienst: aktuelle amtliche Wetterwarnungen
- Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: Sturm, Gewitter und Hagel
- BBK: bauliche Vorsorge und Sicherheit am Haus
- Verbraucherzentrale: Versicherungsschutz bei Regen, Hagel und Sturm
RAUMION-SICHERHEITSCHECK
Nicht nur den nächsten Sturm absichern
Ein Herbststurm zeigt schnell, an welchen Stellen Haus und Garten noch von Einzelmaßnahmen statt von einem verlässlichen System abhängen.
Mit dem kostenlosen RAUMION-Sicherheitscheck prüfst du zusätzlich Hauseingang, Türen und Fenster, Wasser, Brandschutz, Elektrogeräte, Außenbereiche, Kinder- und Haustiersicherheit sowie die Notfallorganisation.

Fazit: Ein sturmfestes Zuhause entsteht vor der Warnminute
Ein Haus vor einem Herbststurm zu schützen bedeutet nicht, jedes Bauteil kurzfristig zusätzlich zu verschrauben. Die größte Wirkung entsteht aus einem funktionierenden System: Gebäude regelmäßig prüfen, Windangriffsflächen reduzieren, lose Gegenstände konsequent einlagern, Bäume und Entwässerung rechtzeitig kontrollieren und bei einer amtlichen Warnung nur noch den vorbereiteten Abschlussrundgang durchführen.
Die entscheidende Reihenfolge lautet:
- dauerhafte Schwachstellen früh beseitigen,
- bewegliche und windempfindliche Dinge rechtzeitig sichern,
- vor Beginn der Böen den Außenbereich verlassen,
- nach dem Sturm erst Sicherheit und Dokumentation, dann Reparatur.
So wird Sturmvorsorge zu einer kurzen, wiederholbaren Routine statt zu einem hektischen Ausnahmezustand. Genau das schafft mehr Sicherheit, mehr Struktur und mehr Ruhe rund ums eigene Zuhause.
Häufig gestellte Fragen zum Schutz vor Herbststurm
Wie schützt man ein Haus am besten vor einem Sturm?
Am wirksamsten ist eine Kombination aus dauerhafter Gebäudeinstandhaltung und rechtzeitiger Vorbereitung: Dach und Anbauten regelmäßig prüfen, Fenster und Türen vollständig schließen, Markisen und andere windempfindliche Systeme in die vorgesehene Sturmstellung bringen, lose Gegenstände einlagern, Bäume und Entwässerung kontrollieren und amtliche Wetterwarnungen verfolgen. Während des Sturms sollten keine Arbeiten auf Dach, Leiter, Baum oder im ungeschützten Außenbereich durchgeführt werden.
Was muss im Garten vor einem Sturm gesichert werden?
Sichere oder lagere alles ein, was kippen, rollen, flattern oder wegfliegen kann. Dazu gehören insbesondere Gartenmöbel, Sonnenschirme, kleine Pflanzkübel, Mülltonnen, Fahrräder, Spielzeug, Gartengeräte, lose Abdeckungen, Dekorationen, mobile Sportgeräte und je nach Bauart auch Trampoline. Große Kübel, Tore, Sichtschutz und Gartenhäuser sollten zusätzlich auf festen Stand und sichere Verriegelung geprüft werden.
Sollte man Rollläden bei Sturm hoch- oder runterlassen?
Für Rollläden gibt es keine pauschale Regel, die für jede Bauart und jede Windlast gilt. Fenster sollten vollständig geschlossen werden. Außenraffstores, Markisen und Screens werden bei Starkwind in der Regel eingefahren beziehungsweise in die vom Hersteller vorgesehene Schutzstellung gebracht. Für Rollläden, Fensterläden und spezielle Sonnenschutzsysteme gelten die Herstellerangaben des konkreten Produkts.
Wann sollte man Gartenmöbel vor Sturm wegräumen?
Nicht erst bei den ersten starken Böen. Sobald für den eigenen Ort eine relevante Wind- oder Unwetterlage angekündigt ist, sollten leichte Möbel und lose Gegenstände rechtzeitig eingelagert werden. Je nach Umfang des Grundstücks ist ein Vorlauf von mehreren Stunden bis zu einem Tag sinnvoll, damit keine riskanten Außenarbeiten mehr nötig sind, wenn der Sturm beginnt.
Sollte man vor einem Herbststurm die Dachrinne reinigen?
Ja, wenn Laub oder Schmutz den Wasserablauf behindern und die Reinigung sicher vor der Wetterverschlechterung möglich ist. Herbststürme können mit kräftigem Regen verbunden sein. Freie Dachrinnen, Fallrohre und Bodenabläufe reduzieren das Risiko von Überlauf und Wasserstau. Beginnt es bereits stark zu winden, sollte keine Leiter mehr für eine kurzfristige Reinigung verwendet werden.
Darf man vor einem Sturm noch auf das Dach steigen?
Unmittelbar vor oder während eines Sturms sollte eine Dachkontrolle nicht durch riskante Eigenarbeiten erfolgen. Eine Sichtprüfung vom sicheren Boden aus ist deutlich sinnvoller. Lose Ziegel, Schäden an Dachaufbauten, PV-Anlagen, Kaminanschlüssen oder anderen hoch gelegenen Bauteilen sollten durch einen geeigneten Fachbetrieb beurteilt werden.
Wie prüft man eine Photovoltaikanlage vor Sturm?
Als Hausbesitzer kannst du die Anlage aus sicherer Entfernung auf sichtbare Auffälligkeiten prüfen, beispielsweise verschobene Teile, beschädigte Leitungsführungen oder ungewöhnliche Geräusche. Die Befestigung, Unterkonstruktion und elektrische Anlage sollten nicht kurz vor einem Sturm improvisiert bearbeitet werden. Bei Auffälligkeiten ist ein geeigneter Solar-, Dach- oder Elektrofachbetrieb zuständig.
Was sollte man nach einem Sturm zuerst tun?
Warte zunächst, bis die Warnlage beendet und der Bereich sicher ist. Prüfe aus Abstand auf lose Dachteile, beschädigte Bäume, Glasbruch, elektrische Gefahren und instabile Anbauten. Dokumentiere Schäden mit Fotos oder Video, sichere Gefahrenstellen soweit gefahrlos möglich und informiere anschließend den zuständigen Versicherer beziehungsweise Fachbetrieb.
Ab welcher Windstärke zahlt die Versicherung bei Sturmschäden?
In vielen deutschen Versicherungsbedingungen wird Sturm als wetterbedingte Luftbewegung ab Windstärke 8 nach Beaufort eingeordnet. Das entspricht ungefähr 62 km/h. Maßgeblich sind jedoch immer die konkreten Bedingungen der eigenen Wohngebäude-, Hausrat- oder Kaskoversicherung. Starkregen, Rückstau und Überschwemmung können einen zusätzlichen Elementarschutz erfordern.
Wie oft sollte man einen Sturmcheck für Haus und Garten durchführen?
Sinnvoll ist ein größerer Saisoncheck im Spätsommer oder frühen Herbst, ein kurzer Abschlusscheck vor jeder angekündigten stärkeren Sturm- oder Unwetterlage und eine Sichtkontrolle nach dem Ereignis. Auffällige Bauteile, Bäume und technische Systeme sollten unabhängig davon nach Wartungs- und Herstellerangaben kontrolliert werden.


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